Gestiftet
Die Glieder eines Metallarmbands – wie man sie typischerweise bei Armbanduhren findet – werden durch kleine mechanische Verbindungselemente miteinander verbunden, die je nach Konstruktion und Hersteller variieren können. In vielen Fällen werden die einzelnen Glieder durch sogenannte Stifte oder Schrauben zusammengehalten, die durch seitliche Öffnungen in den Gliedern geführt werden. Diese Stifte sind so geformt, dass sie fest in den Löchern sitzen und ein Auseinanderrutschen der Glieder verhindern. Oft handelt es sich um sogenannte Federstifte, die an den Enden leicht eingedrückt werden können und dann durch Spannung in ihrer Position bleiben.
In anderen Varianten werden kleine Hülsen oder Röhrchen zusammen mit einem Stift verwendet. Das Röhrchen wird in das Glied eingesetzt, und der Stift wird hindurchgeschoben, wodurch eine stabile Verbindung entsteht. Teilweise sind diese Verbindungen so konstruiert, dass sie nur in eine Richtung eingeführt und durch spezielle Werkzeuge entfernt werden können, was Manipulationen durch den Nutzer erschwert und das Band stabiler macht.
Hochwertigere Armbänder nutzen auch winzige Schrauben, die mit einem Schraubendreher gelöst werden können. Diese Schrauben werden quer durch die Glieder geführt und bieten den Vorteil, dass sie sich bei Bedarf einfach entfernen lassen, etwa um das Band zu kürzen oder zu verlängern.
In allen Fällen ist das Prinzip gleich: Die Glieder des Armbands werden durch ein mechanisches Verbindungssystem so miteinander verbunden, dass sie beweglich bleiben, aber dennoch fest zusammenhalten. Die präzise Verarbeitung der Öffnungen, Stifte oder Schrauben sorgt dafür, dass das Band stabil ist, sich gleichmäßig bewegt und gleichzeitig ästhetisch ansprechend wirkt.
