Ebel


HerstellerEbel SA
Anschrift Zentrale La Chaux‑de‑Fonds, Kanton Neuchâtel, Schweiz
Websitewww.ebel.com
Wikipediahttps://de.wikipedia.org/wiki/Ebel_(Uhrenmarke)
eMail Offizielle Kontaktangaben: Formular via Website
GründungsdatumGegründet am 15. Juli 1911 von Eugène Blum & Alice Lévy in La Chaux‑de‑Fonds
Zielgruppe
  • Liebhaber stilvoller, zeitloser Luxusuhren.
  • Ausgewogene Ausprägung zwischen klassischem Design & technischer Präzision, mit Fokus auf Sport Classic, Wave & 1911-Linien.

  • Traditionell wurde 70 % Umsatz mit Damenmodellen erzielt, aktuell erweitert auf mehr Herrenmodelle.

Preisniveau
  • Modelle meist CHF 2 500 – 6 000, z. B. Sport Classic, 1911
  • Hautpreisbereich erreichen limitierte & edle Versionen (Gold, Haute Joaillerie) über CHF 10 000+
Verkaufte Stückzahlen
  • Etwa 100.000 Uhren jährlich während der Hochphase um das Jahr 2000
  • Aktuell ca. 75–100.000 Uhren/Jahr
Verwendete Werke
  • Historisch selbst entwickelte Kaliber (Cal. 134 auf Zenith El Primero-Basis, Cal. 137 auf Lemania-Basis).
  • Moderne Kollektionen enthalten auch Basisquarz- & Automatikwerke (ETA/Miyota), skelettiert/veredelt.
  • Hochwertige mechanische Modelle nutzen firmeneigene Verarbeitung & Swiss Made-Werke.
Umsatz
  • Um 2003/2004: ca. 65 Mio USD (netto).
  • Laut europäischer Branchensicht: $58,7 Mio Jahresumsatz, ~200–500 Mitarbeitende
Gehört zuSeit 2004 Teil der Movado Group (bis dahin kurz bei LVMH seit 1999)
Sonstiges
  • Architektur & Design im Kern: Slogan „Architects of Time“, Besitz der Le Corbusier Villa Turque seit 1986.
  • Ikonische Kollektionen: 1911, Sport Classic, Wave, Beluga, Brasilia, Tarawa

  • Fokus auf klare Designs mit Welle-Armband; wirtschaftlich starke Performance beim Relaunch, nur wenige Kollektionen 

  • Historischer Tiefpunkt in den 1990er Jahren: trotz Qualität, wurde Markenimage schwächer. Movado-Übernahme führte zwar zu höheren Stückzahlen, aber auch zur Wahrnehmung als “Makkart-Luxus” 

  • Aktuelles Ziel: Markenneustart mit Fokus auf Luxus-Sportuhren für Moderne Zielgruppen – Sport Classic macht 60 % Umsatz, 1911 fordert erhöhten Fokus.