Eloxierung | Eloxal - Verfahren
Die Eloxierung, auch Eloxal-Verfahren genannt, ist ein elektrochemisches Verfahren zur Oberflächenveredelung von Aluminium. Der Begriff „Eloxal“ steht für elektrolytische Oxidation von Aluminium. Dabei wird das Aluminium in ein Säurebad getaucht (meist Schwefelsäure) und unter Strom gesetzt. Das Metall fungiert als Anode, weshalb das Verfahren auch als anodische Oxidation bezeichnet wird. Durch diese Behandlung bildet sich auf der Oberfläche des Aluminiums eine gleichmäßige, harte Oxidschicht. Diese Schicht ist korrosionsbeständig, abriebfest und kann zusätzlich gefärbt werden, da sie porös ist und Farbstoffe aufnehmen kann.
In der Uhrenindustrie wird die Eloxierung hauptsächlich bei Aluminiumteilen verwendet. Dazu gehören zum Beispiel Lünetten, Gehäusebestandteile oder Zifferblätter, wenn sie aus Aluminium bestehen. Durch die Eloxierung können diese Teile in verschiedenen Farben gestaltet werden, ohne dass dabei die metallische Oberfläche überlackiert werden muss. Die Farbschicht ist direkt in der Oxidstruktur verankert, was sie besonders langlebig und widerstandsfähig macht.
Eloxierte Flächen behalten zudem die metallische Optik und bieten gleichzeitig Schutz gegen Kratzer und Umwelteinflüsse. Im Gegensatz dazu wird Edelstahl in der Regel nicht eloxiert, da das Verfahren nur mit Aluminium funktioniert.
| Wikipedia: Eloxal Verfahren | LINK |
