Glashüttener Schliff


Der Glashütter Schliff ist eine besondere Form der dekorativen Oberflächenveredelung, die ihren Ursprung in der traditionsreichen Uhrmacherkunst der sächsischen Stadt Glashütte hat.

Es handelt sich dabei um ein feines, wellenförmiges Muster, das meist auf größeren, flachen Werkteilen wie Brücken oder Platinen zu sehen ist. Die Struktur entsteht durch ein sich überlagerndes Schleifbild, das mit rotierenden Schleifwerkzeugen erzeugt wird – meist in Handarbeit oder mit halbautomatischen Maschinen. Das Ergebnis ist nicht nur ein optisch ansprechender Effekt, sondern auch ein Ausdruck handwerklicher Präzision und regionaler Identität.

Der Glashütter Schliff unterscheidet sich vom Genfer Streifenschliff durch seine charakteristische Linienführung und symbolisiert damit nicht nur technisches Können, sondern auch eine lange Tradition deutscher Uhrmacherei.


Auf dem Rotor dieses Werkes ist der Glashüttener Streifenschiff aufgebracht.
Hier auf einer Union Belisar.