Aluminium | AI
Aluminium ist ein leichtes, korrosionsbeständiges Metall, das sich durch seine silbrig-matte Oberfläche und seine gute Verformbarkeit auszeichnet. Es ist das dritthäufigste Element der Erdkruste und wird industriell vor allem wegen seines geringen Gewichts und seiner guten Wärmeleitfähigkeit geschätzt. In der Natur kommt es nicht in reiner Form vor, sondern meist als Bestandteil von Bauxit, dem wichtigsten Aluminium-Erz.
Die Herstellung von Aluminium erfolgt in zwei Hauptschritten. Zunächst wird das Bauxit-Erz in einem chemischen Verfahren, dem Bayer-Verfahren, zu Aluminiumoxid (Tonerde) verarbeitet. Anschließend wird das Aluminiumoxid im sogenannten Hall-Héroult-Verfahren elektrolytisch in flüssiges Aluminium zerlegt. Diese Elektrolyse benötigt sehr viel elektrische Energie, weshalb Aluminiumproduktion oft in Regionen mit günstiger Stromversorgung stattfindet.
In der Uhrenindustrie wird Aluminium vor allem wegen seines geringen Gewichts und seiner guten Formbarkeit eingesetzt. Besonders bei sportlichen oder modischen Armbanduhren wird es verwendet, um leichte Gehäuse oder Lünetten herzustellen. Oft wird es eloxiert, ein Verfahren, bei dem die Oberfläche durch eine kontrollierte Oxidation gehärtet und gefärbt wird. Dadurch erhält das Aluminium nicht nur Schutz vor Kratzern und Korrosion, sondern auch eine matte, farbige Oberfläche, was es für Designer besonders attraktiv macht. In hochwertigeren Modellen wird Aluminium seltener verwendet als Materialien wie Edelstahl oder Titan, doch es bleibt eine interessante Option für bestimmte Anwendungen, bei denen Gewicht und Farbe eine größere Rolle spielen als extreme Haltbarkeit.
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