Gold   |   Aurum


Gold ist ein chemisches Element mit dem Symbol Au (abgeleitet vom lateinischen „Aurum“) und der Ordnungszahl 79. Es ist ein Edelmetall, das sich durch seine auffällige gelbliche Farbe, hohe Dichte und außergewöhnliche Korrosionsbeständigkeit auszeichnet. Gold ist relativ weich und gut formbar, was es seit Jahrtausenden zu einem begehrten Material für Schmuck, Münzen und Kunstgegenstände macht. In reiner Form ist es allerdings für viele technische Anwendungen – auch bei Uhren – zu weich, weshalb es meist in Legierungen verwendet wird, etwa als 18 Karat Gold (75 % Feingold, 25 % andere Metalle).

In der Welt der Armbanduhren hat Gold einen sehr hohen Stellenwert, sowohl symbolisch als auch materiell. Es steht für Luxus, Wertbeständigkeit und Prestige. Uhren aus Gold sind nicht nur wegen des Materials teuer, sondern oft auch aufwendig verarbeitet und auf kleinere Stückzahlen limitiert. Sie gelten als Ausdruck handwerklicher und ästhetischer Spitzenklasse.

Gold findet bei Uhren nicht nur am Gehäuse Verwendung, sondern manchmal auch bei Armbändern, Zifferblättern, Zeigern oder Uhrwerken selbst – etwa als Verzierung oder zur Optimierung bestimmter technischer Eigenschaften. Neben klassischem Gelbgold werden auch Weißgold und Roségold eingesetzt, die sich in Farbe und Legierungszusammensetzung unterscheiden.

Golduhren sind oft als Sammlerstücke gefragt, da sie ihren Wert durch das Edelmetallanteil und die Markenreputation besser erhalten können als Uhren aus einfacheren Materialien. Allerdings spielen dabei auch Design, Seltenheit, technische Raffinesse und Zustand eine große Rolle.

Insgesamt ist Gold bei Armbanduhren mehr als nur ein Werkstoff – es ist ein Symbol für Exklusivität, Tradition und das Besondere in der Welt der Feinuhrmacherei.


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Eine goldene Uhr 18 Karat der Marke Maurice Lacroix.