Druckfestigkeit
Die Angaben 3 Bar, 5 Bar, 10 Bar usw. bei Armbanduhren beziehen sich auf die Wasserdichtigkeit der Uhr. Dabei steht „Bar“ für den Druck, dem die Uhr theoretisch standhält. 1 Bar entspricht etwa dem Luftdruck auf Meereshöhe bzw. einem Wasserdruck in 10 Metern Tiefe.
Die Wasserdichtigkeit der Uhr steht meistens auf der Rückseite der Uhr auf dem Deckel.
ABER ACHTUNG:
Diese Angaben bedeuten nicht, dass man mit der Uhr in dieser Tiefe tauchen kann! Sie sind unter Laborbedingungen im Ruhezustand ermittelt worden. In der Praxis wirken beim Schwimmen, Duschen oder durch Bewegung viel höhere Drücke auf die Dichtungen.
Hier die Bedeutung der häufigsten Werte in der Anwendungspraxis:
- 3 Bar (30 Meter / 3 ATM):
Die Uhr ist spritzwassergeschützt. Man kann sie beim Händewaschen oder bei Regen tragen, aber nicht zum Duschen, Schwimmen oder Tauchen verwenden.
- 5 Bar (50 Meter / 5 ATM):
Geeignet für Duschen oder Baden, nicht zum Schwimmen oder Tauchen. Der Wasserdruck beim Schwimmen (vor allem durch Bewegung) übersteigt oft den Laborwert.
- 10 Bar (100 Meter / 10 ATM):
Die Uhr kann beim Schwimmen oder Schnorcheln getragen werden, nicht für Gerätetauchen. Dies ist eine gängige Wasserdichtigkeit für Sport- oder Alltagsuhren.
- 15 Bar (150 Meter / 15 ATM):
Für intensiveres Schwimmen, Wassersport und Schnorcheln geeignet. Seltenere Angabe, aber im Prinzip mit 10 Bar vergleichbar, nur etwas robuster.
- 20 Bar (200 Meter / 20 ATM):
Geeignet für Sporttauchen mit Flasche, jedoch nicht für Tiefseetauchen. Viele Taucheruhren tragen diese Angabe. Auch für Surfer und Segler ideal.
- 30 Bar (300 Meter / 30 ATM) und mehr:
Für professionelles Tauchen, auch mit Ausrüstung. Diese Uhren haben meist ein Heliumventil und entsprechen ISO-Normen für Taucheruhren.
Fazit im Alltag:
Wenn man die Uhr im Alltag nicht abnehmen will – z. B. beim Duschen, Baden oder Schwimmen – sollte sie mindestens 10 Bar wasserdicht sein. Alles darunter bedeutet, dass man mit Wasser vorsichtig sein muss, selbst wenn es sich nur um kurzzeitigen Kontakt handelt. Wasserschäden werden bei nicht entsprechender Kennzeichnung meist nicht von der Garantie abgedeckt.
Wenn man die Uhr im Alltag nicht abnehmen will – z. B. beim Duschen, Baden oder Schwimmen – sollte sie mindestens 10 Bar wasserdicht sein. Alles darunter bedeutet, dass man mit Wasser vorsichtig sein muss, selbst wenn es sich nur um kurzzeitigen Kontakt handelt. Wasserschäden werden bei nicht entsprechender Kennzeichnung meist nicht von der Garantie abgedeckt.
Wikipedia: Wasserdichtigkeit bei Uhren
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