Guilloché Ziffernblatt
"Guilloché" kommt aus dem Französischen und bezeichnet ein ornamentales Linienmuster, das meist durch wiederholte, verschlungene Linien entsteht. Es wird traditionell mit einer Drehmaschine (Rose Engine) oder Geradzugmaschine in die Oberfläche eingraviert.
In der Uhrmacherei ist Guillochierung ist besonders in der Haute Horlogerie (hohe Uhrmacherkunst) verbreitet, z. B. bei:
- Breguet – Louis Breguet war ein Pionier der Guilloché-Technik. Viele seiner Uhren tragen klassische, handgravierte Zifferblätter.
- A. Lange & Söhne – nutzt feine Gravuren, z. T. auch auf Werksteilen.
- Patek Philippe – verwendet Guilloché etwa bei limitierten Editionen oder bei Emaille -Zifferblättern mit Cloisonné-Elementen.
- Vacheron Constantin, nutzt ebenfalls Guilloché-Designs.
- Jaeger-LeCoultre, ist ebenfalls bekannt für Guilloché-Designs
- Rolex, hat es bei einigen Modellen angewand.
Auch außerhalb von Zifferblättern findet man Guillochierung. Unter anderem bei:
- Geldscheinen
- Wertscheinen wie Aktien.
| Wikipedia: Guilloche | LINK |
Bildquelle: Watchexpert - Eigenes Werk
