Greenwich Mean Time

Nullmeridian / GMT


Die Greenwich Mean Time (GMT) ist weit mehr als nur eine historische Zeitzone – in der Welt der Armbanduhren steht sie als Synonym für Freiheit, Abenteuer und eine der nützlichsten Komplikationen der Uhrmacherei. Wer heute eine GMT-Uhr am Handgelenk trägt, greift auf ein Erbe zurück, das durch die Luftfahrt stark revolutioniert wurde.

Der Ursprung: Vom Nullmeridian zum Cockpit

Ursprünglich wurde die Greewich Mean Time im Jahr 1884 als weltweiter Standard festgelegt, basierend auf der Sonnenzeit am königlichen Observatorium in Greenwich, London. Für Jahrzehnte war sie der globale Referenzpunkt für die Seefahrt und die Astronomie.

Ihren legendären Einzug in die Welt der Armbanduhren feierte die GMT-Uhr jedoch erst in den 1950er-Jahren, dem goldenen Zeitalter der interkontinentalen Luftfahrt. Piloten der Fluggesellschaft Pan Am flogen plötzlich in rasantem Tempo durch mehrere Zeitzonen. Sie benötigten eine Uhr, die sowohl die lokale Zeit am Zielort als auch die GMT (die in der Luftfahrt als universelle bestehende Referenzzeit genutzt wurde) gleichzeitig anzeigen konnte. Rolex entwickelte daraufhin in Zusammenarbeit mit Pan Am die ikonische GMT-Master – die Geburtsstunde einer neuen Uhrenkategorie.

Ein zeitloser Klassiker

Obwohl die GMT im Jahr 1972 offiziell von der "Koordinierte Weltzeit (UTC)" abgelöst wurde, bleibt der Begriff GMT in der Uhrenwelt unsterblich. Eine GMT-Uhr verbindet historischen Charme mit maximalem Alltagsnutzen und ist das perfekte Werkzeug für Kosmopoliten, Weltenbummler und Uhren-Enthusiasten gleichermaßen.


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